Verfasst von: tintendiscounter | 29. Mai 2009

Epson Druckerpatronen Nachfüllen…

Aua, ein ganz Interessantes Thema…

Epson gehört wohl zu den Weltmeistern im verhindern Ihre Patronen wiederzubefüllen. Früher, Ja früher ( Ja, da hatten wir noch nen Kaiser ) waren die Patronen noch recht Simpel gestrickt. Nen bisschen Plastik und Watte drin. Loch rein, Tinte rein, Loch zumachen und ein paar mal Düsenreinigen und schon lief die Geschichte weiter.

Dann kam der Epson Chip, eine wahre Erfindung die die gesamte Refillerwelt schockte… Eine Druckerpatrone die sich den Füllstand merkt… Oh Oh… na das kann ja heiter werden…

Aber dann kam neben ein paar Randerscheinungen, endlich ein Chipresetter, der den Chip wieder auf voll stellt. Also das Problem war gelöst…

c62brand

Und es konnte munter weiter nachgefüllt werden.

epsonchipresett3x3 Grundvorlage

Und nun folgte die nächste Gemeinheit… eine Single Inkpatrone, die im laufe der letzten Jahre immer mehr verfeinert wurde…

 c70 color innenleben

Die ersten Patronen waren noch recht einfach aufzufüllen, aber mit den neueren Druckergenerationen veränderte sich auch das Innenleben der Originalpatronen so sehr, das es kaum noch möglich war diese Patronen einfach wieder zu befüllen, ohne sich die Finger zu brechen oder Maschinen dafür zu haben.

Aber die Antwort aus dem Refillerlager lies nicht allzu lange auf sich warten. Easy Refillpatronen von TiDis oder Dr. Inkjet eroberten den Markt. Die Patronen waren so simpel gebaut, da das Auffüllen überhaupt kein Ding darstellte und so einfach war wie einen Kaffeebecher zu füllen. Gummi raus, Tinte rein und den Gummi wieder drauf… Fertig!

 Nachfüllen (9)

Schauen Sie >>hier

Aber die schlauen Japaner wurden nicht Müde neue Gemeinheiten zu basteln… da die Ideen für Mechanische Antirefillerlösungen langsam zur Neige gingen, begaben sich die Tüftler auf einen anderen Weg und auch damit erzielten Sie vorübergehnde Erfolge.

Aber die Geschichte muß man sich jetzt auf der Zunge zergehen lassen… Mit Einführung eines Druckers, den D78 kamen auch wieder neue, ganz mies nachzufüllende Patronen daher mit auch noch gänzlich anderen Chips und ein halbes Jahr nach der Markteinführung gab es eine Neuauflage dieser Druckrserie… aber die bis dahin gebastelteten kompatiblen Lösungen – neuer Chipsresetter oder neue Chips ) liefen in der neuen Generation plötzlich nicht mehr obwohl die Patrone immer noch die gleiche war… die T071xxx…

Krisensitzungen und nächtliche Überstunden, viele rauchende Köpfe und man kam dem Trick auf die Spur. Die pfiffigen Japaner haben einfach die Software auf dem Chip verändert und die neuen Drucker können mit den “alten” kompatiblen Patronen nichts mehr anfangen…

Naja, es dauert nur 3 oder 4 Monate und die Tintenmafia hatte einen neuen Chip der das Problem aus der Welt schaffte… aber im drauffolgenden September kam Epson schon mit der nächsten Druckerserie den D92, gleiche Patrone und wieder eine andere Chipversion. Ach du Schreck… Grade wurde ein Problem gelöst und schon hatte man das nächste… Einige Refiller gaben auf bzw. wissen bis heute noch nicht was seinerzeit los war… Diesmal dauerte die Antwort der Refillerindustrie nur noch 2 Monate und schwubs war Generation 3 auf dem Markt…

Es dauerte nicht allzu lange da warf Epson einen neuen Drucker auf dem Markt, der hatte plötzlich 2 identische Schwarzpatronen drinnen und diese hießen immer noch T071xxx und Chipversion 4 war geboren… und ein bisschen später kam auch die Antwort…

Nun fingen die schlauen Japaner nicht an zu verzweifeln sondern dachten sich die nächste Brutalität aus… und das ist bislang die effektivste Methode… ( aber noch kaum bekannt ). Da die meisten User ständig Online sind, aktualisiert sich der Druckertreiber ab und an mal bei Epson und mit dieser Aktualisierung werden einfach kompatible Patronen nicht mehr erkannt. Im www.der-refiller.de gibt es eine Anleitung wie das Problem zu beseitigen ist.

Jetzt kommt der Epson Photo P50 im Juni 2009 auf dem Markt und wir sind alle gespannt was das kleine Wunderwerk der Technik dieses mal an Boshaftigkeiten gegen den Sparwillen der Anwender auf Lager hat…


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